Haltung und Arbeitsweise
Machtkritische und queerfreundliche körperorientierte Trauma- und Prozessarbeit in Berlin
heilung mit haltung
Raum für Veränderung und Wachstum für Menschen, die sich selbst mehr spüren, alte Muster verstehen und verändern und mit mehr Freude, Mut und Verbundenheit durchs Leben gehen möchten – all das im Kontext der Gesellschaft und Welt, in der wir heute leben.
Mit ganzheitlichen, körperorientierten und kreativen Methoden der systemischen Therapie, Kunsttherapie und Somatic Experiencing® begleite ich dich in der Arbeit mit Trauma, Stress, inneren und äußeren Konflikten sowie anderen Herausforderungen des Lebens.
Ob du zur LGBTQIA+ Community gehörst, eine Migrationsgeschichte hast, neurodivergent bist oder andere Diskriminierungserfahrungen machst: Mir liegt es am Herzen, einen Raum zu schaffen, in dem du dich gesehen, respektiert und unterstützt fühlen kannst – online oder vor Ort in Berlin-Neukölln.
Körperorientiert, systemisch, traumasensibel und machtkritisch
Meine Arbeit verbindet körperorientierte traumasensible systemische Therapie, Somatic Experiencing , kunsttherapeutische Ansätze und eine machtkritische, diskriminierungssensible Haltung. Dabei geht es nicht darum, dich wieder möglichst schnell leistungsfähig zu machen oder dich an belastende und krankmachende Verhältnisse anzupassen. Es geht darum, wahrzunehmen, was ist: deinen Körper, deine Grenzen, deine Bedürfnisse, deine Geschichte, deine Beziehungen und die gesellschaftlichen Bedingungen, in denen du lebst. Es geht darum, dich darin zu unterstützen, deiner Authentizität näherzukommen, alte innere Wunden achtsam zu versorgen und mehr Raum für die Vielheit, Schönheit und Zerbrechlichkeit des Lebens zu schaffen.
Therapie verstehe ich nicht nur als individuellen Heilungsweg, sondern auch als einen kollektiven Prozess, denn wir stehen immer in Beziehung zu der Welt, die uns umgibt. Therapie kann ein Ort sein, an dem wir lernen, uns selbst und anderen anders zu begegnen: nicht perfekter, nicht kontrollierter, sondern wahrhaftiger, verantwortlicher, verbundener und lebendiger.
Warum KörperWissen?
Der Name KörperWissen beschreibt eine zentrale Annahme meiner Arbeit: Der Körper ist keine bloße funktionale Ansammlung von Zellen und unterschiedlicher Körperteile. Wir sind, handeln und denken mit unseren Körpern. Unser Körper ist die Grundlage unseres Lebens. Alles in unserem Körper ist verbunden und interagiert miteinander. Der Körper ist Ort von Erinnerung, Orientierung, Schutz, tiefer Weisheit und Veränderung.
Viele Menschen im globalen Norden haben gelernt, dass das Denken das zentrale Werkzeug für ein gelungenes Leben ist. Sie haben gelernt, den eigenen Körper zu übergehen, Grenzen zu ignorieren, Bedürfnisse zu kontrollieren oder unangenehme Gefühle zu verdrängen. Oft war genau das einmal notwendig, um zu überleben, dazuzugehören oder handlungsfähig zu bleiben.
Körperorientierte Arbeit bedeutet für mich deshalb nicht, diese Strategien abzuwerten. Sie waren vielleicht einmal sinnvoll, schützend oder sogar überlebenswichtig. Gleichzeitig können wir gemeinsam fragen:
Dienen diese Strategien dir heute noch?
Entsprechen sie den Werten, nach denen du leben möchtest?
Oder übernehmen sie immer wieder das Steuer, obwohl inzwischen etwas anderes möglich wäre?
Über Körperwahrnehmung, Gespräch, Beziehung und behutsames Erforschen kann ein feinerer Kontakt zu dir selbst entstehen: zu deinen Grenzen, deinen Bedürfnissen, deiner Kraft, deiner Verletzlichkeit und deiner Lebendigkeit.
Heilung ist kein gerader Weg
Heilung bedeutet für mich nicht, dass alles Schwierige verschwindet. Sie bedeutet nicht dauerhafte Symptomfreiheit, permanentes Glück oder das Erreichen eines fertigen Zustands. Vielmehr bedeutet sie mit dem sein zu können, was ist – mit all den Gleichzeitigkeiten und Komplexitäten des Lebens, ohne sich von starken Gefühlen überschwemmen zu lassen oder sie gar nicht erst fühlen zu können.
Heilung ist ein Prozess in dem Fähigkeit oder Kapazitäten zu erweitert wird, das Leben in all seinen Facetten wahrnehmen und in sich halten zu können. Dazu gehören Freude, Leichtigkeit, Liebe, Kreativität und Verbundenheit genauso wie Schmerz, Trauer, Wut, Angst, Scham, Ohnmacht und Herzbruch.
Das Leben ist nicht nur schön und nicht nur schmerzhaft. Heilung kann bedeuten, mehr vom gesamten Spektrum des Lebens fühlen zu können, ohne daran zu zerbrechen oder sich davon vollständig bestimmen zu lassen.
In meiner Arbeit geht es darum, Handlungsspielräume zu erweitern. Nicht mehr ausschließlich aus schnellen Impulsen, alten Schutzreaktionen oder Überlebensstrategien zu handeln, sondern bewusster wählen zu können:
Was entspricht meinen Werten?
Was dient meinem Leben?
Was dient meinen Beziehungen?
Was dient dem größeren Ganzen?
Heilung verläuft nicht linear. Wir machen Schritte nach vorn, zurück, zur Seite, manchmal im Kreis. Alte Themen tauchen wieder auf, allerdings können wir sie aus veränderten, meist leichteren und freundlicheren Perspektiven betrachten. Was wachsen kann, ist die Kapazität, dem eigenen Erleben mit mehr Sanftheit, Klarheit und Mut zu begegnen.
Machtkritisch und diskriminierungssensibel
Machtkritisches Arbeiten ist für mich kein Zusatz, sondern ein Grundpfeiler meiner Praxis.
Ich verstehe psychisches Leiden nicht losgelöst von den Verhältnissen, in denen Menschen leben. Erfahrungen von Stress, Trauma, Erschöpfung, Angst oder Beziehungsschwierigkeiten entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie stehen auch in Verbindung mit gesellschaftlichen Bedingungen, Diskriminierung, Zugehörigkeit, Geschichte, Körpererfahrungen und Machtverhältnissen.
Diskriminierungssensibles Arbeiten bedeutet für mich, Menschen nicht von ihren Lebensrealitäten zu trennen. Queere, trans, nichtbinäre, neurodivergente Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte, postost Perspektiven, von Rassismus betroffene Menschen, Menschen, die be_hindert werden, Aktivist*innen oder Menschen in nichtnormativen Beziehungskonstellationen bringen Erfahrungen mit, die im Hilfesystem häufig übersehen, verharmlost, pathologisiert oder nicht verstanden werden.
In meiner Praxis möchte ich einen Raum anbieten, in dem du dich nicht zuerst grundlegend erklären oder rechtfertigen musst: nicht für deine Pronomen, deine Beziehungsführung, deine Grenzen, deine Wahrnehmung, deine Überforderung, deine politischen Werte, deine Diskriminierungserfahrungen oder deine Ambivalenzen.
Gleichzeitig bedeutet diskriminierungssensibles Arbeiten für mich nicht Fehlerfreiheit. Ich verstehe meine Praxis als lernenden Raum. Ich bringe fachliches Wissen, Erfahrungswissen, Reflexion und Haltung mit – und bleibe gleichzeitig offen dafür, weiterzulernen, Verantwortung zu übernehmen und eigene weiße Flecken zu hinterfragen.
Handlungsfähigkeit statt Leistungsoptimierung
In meiner Arbeit geht es nicht darum, dich wieder funktions- und leistungsfähig zu machen. Und es geht auch nicht darum, dich möglichst schnell wieder effizient, produktiv oder belastbar für krankmachende Verhältnisse zu machen.
Natürlich können Symptome belastend sein. Natürlich kann es wichtig sein, wieder mehr Stabilität, Ruhe, Orientierung und Handlungsfähigkeit zu erleben. Aber ich verstehe Symptome nicht einfach als Störung, die möglichst schnell weg muss. Sie sind Hinweise auf Überforderung, Verletzungen, Schutzstrategien, Traumareaktionen, unerfüllte Bedürfnisse oder alte Erfahrungen, die noch nicht genug Raum bekommen haben. Kurz: Sie sind wichtige Mitteilungen deines Körpers, dass etwas nicht stimmt und etwas Aufmerksamkeit braucht
Deshalb interessiert mich nicht nur: Wie geht das Symptom weg?
Sondern auch:
Was will gesehen werden?
Welche Grenze wurde übergangen?
Welche Kraft ist gebunden?
Welche Geschichte trägt dein Körper?
Was brauchst du, um dich sicherer, lebendiger und verbundener zu fühlen?
Dabei betrachte ich dich stets als Expert*in für dein Leben und Erleben. Ich weiß darin nicht, was gut für dich ist. Vielmehr sehe ich mich als Unterstützer*in darin, dich in deinen inneren Welten zu erkunden und Neues über dich zu lernen und bislang Verborgenes sicht- und fühlbar zu machen.
Ich möchte dich darin unterstützen, deine eigenen authentischen Grenzen, Bedürfnisse und Werte wieder wahrzunehmen und selbstbestimmt mit deiner Kraft umzugehen. Nicht als Selbstoptimierung, sondern als Weg zu mehr Kontakt, mehr Würde, mehr innerer Sicherheit, Zugehörigkeit und mehr eigener selbstbestimmter Handlungsfähigkeit.
Wahrnehmen statt spiritual bypassing
Ein Teil meiner Arbeit ist eine spirituelle, erdverbundene und animistisch inspirierte Perspektive. Damit meine ich keine abgehobene New-Age-Spiritualität und kein positives Überdecken von Schmerz.
Für mich bedeutet Spiritualität vor allem Verbundenheit: mit dem Körper, mit der Erde, mit anderen Menschen, mit nichtmenschlichen Wesen, mit Ahn*innen, mit Geschichte und mit dem größeren Netz des Lebens.
Diese Perspektive kann Halt geben. Sie kann daran erinnern, dass wir nicht isoliert existieren. Sie kann helfen, sich wieder als Teil von Beziehungen, Kreisläufen und Verantwortung zu erleben.
Gleichzeitig ersetzt Spiritualität keine Trauer, keine Wut, keine Grenzen und keine konkrete Veränderung. Ich grenze mich klar von spirituellem Bypassing ab – also davon, Schmerz, Gewalt oder Ungerechtigkeit mit vermeintlich positiven oder spirituellen Deutungen zu übergehen.
In meiner Arbeit dürfen Licht und Schatten nebeneinander existieren. Freude und Schmerz. Körper und Gesellschaft. Spiritualität und Verantwortung. Sanftheit und Klarheit. Und all die Zwischenräume.
Für wen dieser Raum gedacht ist
Meine Praxis richtet sich an Menschen, die sich selbst tiefer verstehen und alte Muster nicht nur kognitiv analysieren, sondern auch körperlich, emotional und relational erforschen möchten.
Besonders willkommen sind Einzelpersonen, die sich nach einem Raum sehnen, in dem ihre Lebensrealitäten mitgedacht werden. Das sind vor allem Menschen, die von unterschiedlichen Formen der Marginalisierung betroffen sind. Außerdem biete ich auch gern Menschen Begleitung, die sich kritisch mit ihren Privilegien, ihrer Verantwortung und ihren Beziehungsmustern auseinandersetzen möchten, wie z.B. weiße Menschen oder cis-Männer.
Auch Paare aller sexuellen Orientierungen sowie Beziehungskonstellationen jenseits normativer Vorstellungen sind willkommen – zum Beispiel queere Paare, nicht-monogame Konstellationen, Freund*innenschaften oder andere verbindliche Beziehungsformen, die sich mit Bindungsdynamiken, Konflikten und Nähe beschäftigen möchten.
Für Gruppen, die vor Herausforderungen wie z. B. Konflikten oder anderen Veränderungsprozessen stehen, biete ich gern einen Raum für eine begleitete Auseinandersetzung mit den Themen in Form von Konfliktmoderation oder Workshops.
Was du von meiner Begkleitung erwarten kannst
Du kannst einen Raum erwarten, in dem Gespräch, Körperwahrnehmung, Beziehung, Kreativität, Ressourcenarbeit und ehrliche Reflexion zusammenkommen.
Manchmal geht es darum, Worte für etwas zu finden. Manchmal darum, überhaupt erst zu spüren, was im Körper passiert. Manchmal geht es um Stabilisierung, Grenzen, Trauer, Wut, Freude, alte Schutzmuster, innere Anteile oder die Frage, wie du mit dir und anderen in Beziehung sein möchtest.
Ich arbeite mit Sanftheit, Klarheit, Humor, Mitgefühl und einer großen Achtung vor dem Tempo deines Systems. Veränderung entsteht für mich nicht durch Druck, sondern durch Beziehung, Sicherheit, Wiederholung, Bewusstheit und die Bereitschaft, auch dem Unbequemen langsam Raum zu geben.
Ich mache keine Heilungsversprechen. Was ich anbieten kann, ist ein fachlich fundierter, präsenter und reflektierter Raum, in dem du deine eigenen Prozesse besser verstehen und begleiten lernen kannst.
Wenn dich diese Haltung anspricht
Vielleicht suchst du keinen Ort, an dem du optimiert wirst.
Vielleicht suchst du einen Raum, in dem du dich nicht erst erklären musst.
Vielleicht möchtest du verstehen, warum dein Körper reagiert, wie er reagiert.
Vielleicht möchtest du alte Schutzmuster würdigen und trotzdem neue Wege finden.
Vielleicht möchtest du persönliche Heilung, Beziehung und gesellschaftliche Verantwortung nicht länger getrennt voneinander betrachten.
Wenn du das Gefühl hast, dass meine Haltung und Arbeitsweise zu dem passen, wonach du suchst, kannst du mir gern schreiben und ein erstes Gespräch anfragen.
Häufig gestellte Fragen
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Machtkritisches Arbeiten bedeutet für mich, psychisches Leiden nicht losgelöst von den Verhältnissen zu betrachten, in denen Menschen leben. Erfahrungen von Stress, Trauma, Erschöpfung, Angst oder Beziehungsschwierigkeiten entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie stehen auch in Verbindung mit gesellschaftlichen Bedingungen, Diskriminierung, Zugehörigkeit, Geschichte, Körpererfahrungen und Machtverhältnissen.
In meiner Arbeit frage ich deshalb nicht nur: „Wie waren deine familiären Verhältnisse?“, sondern auch: „Wie haben Gesellschaft und Sozialisation dazu beigetragen, wer du heute bist?“, „Welche Anpassungen waren notwendig?“ und „Welche Verhältnisse haben dazu beigetragen, dass du dich so organisieren musstest, wie du es getan hast?“
Machtkritisch bedeutet für mich auch, meine eigene Rolle, meine Methoden und meine eigenen weißen Flecken immer wieder zu reflektieren.Nein. In Somatic Experiencing ist es nicht notwendig, belastende Erfahrungen ausführlich zu erzählen oder noch einmal komplett zu durchleben. Oft arbeiten wir mit dem, was heute im Körper, im Nervensystem und im Erleben spürbar wird. Du entscheidest mit, wie viel du erzählen möchtest und was gerade zu viel wäre.
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Diskriminierungssensibles Arbeiten bedeutet für mich, Menschen nicht von ihren Lebensrealitäten zu trennen. Ich betrachte Diskriminierungserfahrungen als schmerzhafte und teils (re)traumatisiernde Erlebnisse und unterstütze dich bei ihrer Aufarbeitung. Queere, trans, nichtbinäre, neurodivergente Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte, postost Perspektiven, von Rassismus betroffene Menschen, Menschen, die be_hindert werden, Aktivist*innen oder Menschen in nichtnormativen Beziehungskonstellationen bringen Erfahrungen mit, die im Hilfesystem häufig übersehen, verharmlost oder nicht verstanden werden.
Ich möchte einen Raum anbieten, in dem du dich nicht zuerst grundlegend erklären oder rechtfertigen musst: nicht für deine Pronomen, deine Beziehungskonstellation, deine Grenzen, deine Wahrnehmung, deine Überforderung, deine politischen Werte, deine Diskriminierungserfahrungen oder deine Ambivalenzen.
Diskriminierungssensibilität bedeutet für mich nicht Fehlerfreiheit, sondern Lernbereitschaft, Reflexion und Verantwortungsübernahme.
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Postost ist eine Selbstbeschreibung für Menschen, die Migrationsgeschichte haben aus der ehemaligen Sowjetunion oder dem sogenannten „Osteuropa“. Viele dieser Menschen machen Erfahrungen von Antislawismus, einer Diskriminierungsform, die entlang rassistischer Logiken funktioniert und slawische Menschen als unterlegen versteht. Wie alle Diskriminierungsformen hat auch Antislawismus einen erheblichen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit. Als Migrant*in aus Polen bin ich selbst Teil dieser Gruppe und mir ist es ein besonderes Herzensanliegen Heilungs- und Reflexionsräume für Menschen mit diesen Erfahrungen zu eröffnen.
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Nein, keinesfalls. Meine Arbeit kann spirituelle und erdverbundene Perspektiven einbeziehen, wenn das für dich stimmig ist. Damit meine ich keine blumig-pastellige New-Age-Spiritualität und kein positives Überdecken von Schmerz.
Für mich bedeutet Spiritualität vor allem Verbundenheit: mit dem Körper, mit der Erde, mit anderen Menschen, mit nichtmenschlichen Wesen, mit Ahn*innen, mit Geschichte und mit dem größeren Geflecht des Lebens.
Diese Perspektive kann Halt geben und daran erinnern, dass wir nicht isoliert existieren. Gleichzeitig ersetzt Spiritualität keine Trauer, keine Wut, keine Grenzen und keine konkrete Veränderung.
Wenn spirituelle Sprache oder Perspektiven für dich nicht passend sind, muss sie in unserer gemeinsamen Arbeit keine Rolle spielen.
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Nein. Meine Praxis ist nicht ausschließlich für bestimmte Gruppen gedacht.
Besonders willkommen sind Menschen, deren Lebensrealitäten im therapeutischen oder medizinischen System häufig nicht ausreichend mitgedacht werden – zum Beispiel queere, trans, nichtbinäre, neurodivergente Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte, postost Perspektiven, Menschen mit Diskriminierungserfahrungen oder Aktivist*innen.
Gleichzeitig arbeite ich auch mit Menschen, die sich vielleicht nicht in diesen Gruppen verorten, aber bereit sind, ehrlich nach innen zu schauen, Verantwortung zu übernehmen und sich mit ihren Mustern, Beziehungen, Grenzen, Bedürfnissen und Werten auseinanderzusetzen.
Du musst keine perfekte politische Sprache haben. Wichtig ist eher die Bereitschaft, neugierig, respektvoll und offen in den Prozess zu gehen.
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Nein, das werde ich nicht und kann ich auch nicht. Heilung ist ein zutiefst persönlicher, vielschichtig und teils verworrener Weg. Mit diversen Aufs und Abs, Pausen, Durststrecken und unermesslicher Vielheit an Zuständen. Heilung ist nichts, was ich von außen herstellen kann. Sie ist ein Prozess – dein Prozess, der Zeit, Beziehung, Wiederholung, Übung und manchmal auch Umwege braucht.
Was ich anbieten kann, ist Begleitung, Unterstützung und ein fachlich fundierter, präsenter und reflektierter Raum, in dem du deine eigenen Prozesse besser verstehen und begleiten lernen kannst.
Dabei kann mehr Selbstkontakt entstehen, mehr Körperwahrnehmung, mehr Orientierung, mehr Regulierungsfähigkeit, mehr Handlungsspielraum und mehr Kapazität, mit dem zu sein, was in dir auftaucht. Die eigentliche Veränderungsarbeit geschieht nicht an dir, sondern mit dir.
